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Backen mit Leinöl + Haltbarkeit

  • db
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Backen mit Leinöl + Haltbarkeit
Februar 08, 2008, 12:56:20

Hallo, liebes Omega 3-Team,

habe zwei Fragen zur Haltbarkeit und der Backeigenschaften:

- Werden die wertvollen Bestandteile des Leinöls beim Backen komplett zerstört?
Habe eine Quiche und ein Brot mit Leinöl gebacken (was sehr lecker schmeckte!), frage mich allerdings, inwiefern die gesunden Eigenschaften des Öls noch wirken... 

- Mein Leinöl ist älter als 2 Wochen und schmeckt mir immer noch. Aus welchem Grund wird die Haltbarkeit bis max. 14 Tage angegeben? Verliert das Leinöl seine positive Wirkung?

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  • Lydia
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  • Beiträge: 7
Re: Backen mit Leinöl + Haltbarkeit
Februar 08, 2008, 05:48:22

Hi db,

ich bin zwar nicht vom Team, aber eine Antwort habe ich trotzdem. Die Frage mit der Haltbarkeit kenne ich gut, die habe ich mir auch immer wieder gestellt.

Anscheinend oxidieren die Fettsäuren, wenn sie an die Luft kommen, und verlieren damit ihre Wirkung. Den Unterschied schmeckt man nicht, es wirkt nur nicht mehr so gut und dann könnte man auch Olivenöl essen.  Zwinkernd

Was das Backen mit Leinöl angeht, hab ich noch keine Erfahrung gemacht. Aber ich hab mal im Netz nachgeguckt und das hier gefunden:

"Nimmt man Leinöl zum Backen und Braten, sollte bei einer Temperatur von möglichst unter 180 Grad Celsius das Leinöl nicht länger als 30 Minuten offen erhitzt werden, um die Sauerstoffzufuhr so gering wie möglich zu halten.  Dies läßt sich z.B. dadurch erreichen, daß die Brat- und Backgeräte abgedeckt werden, z.B. mit einem Deckel.

Leinöl sollte jedoch möglichst nicht mehrfach zum Braten eingesetzt werden, weil dadurch auch bei schonendster Behandlung des Leinöls die Bildung von Oxydations- produkten unvermeidbar ist, die sich geruchlich und geschmacklich nachteilig auswirken, und dadurch auch unverträglich sein können. Man schätzt an Leinöl besonders den feinen art- und nußeigenen Geschmack und die leichte Verdaulichkeit."
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Re: Backen mit Leinöl + Haltbarkeit
Februar 12, 2008, 10:12:50

Nach dem Öffnen oxidiert das Leinöl und verliert dann so nach und nach seinen hohen Anteil an wertvoller Alpha-Linolensäure. Das wirkt sich auch auf den Geschmack aus. Oxidiertes Leinöl schmeckt bitter. Der Prozess dauert mehrere Wochen. Ein qualitativ hochwertiges Produkt schmeckt nach 2 Wochen noch nicht bitter.

Auf keinen Fall sollten Sie in Leinöl braten. Das Öl verbrennt recht schnell, und es entstehen dann auch gesundheitsschädigende Stoffe. Ähnliches gilt für das Backen. Die Temperaturen sind einfach zu hoch und die Dauer zu lang. Die wertvollen Fettsäuren werden zerstört.
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Re: Backen mit Leinöl + Haltbarkeit
August 20, 2009, 06:12:06

Hallo

Sie schreiben, dass wenn man Leinöl zum braten nimmt gesundheitsschädigende Stoffe entstehen. Aber das Oleolux enthällt doch auch Leinöl und damit soll man braten?!

Herzliche Grüße
Seeblume
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Re: Backen mit Leinöl + Haltbarkeit
August 24, 2009, 01:14:02

Hallo Seeblume,

das Oleolux sollte nicht als Bratfett verstanden werden. Man kann es sehr gut als alternatives Streichfett verwenden, zum Abschmecken von Gemüsegerichten und Eintöpfen oder wenn man etwas nur sanft und nicht zu lange erhitzt. Lieber etwas vorsichtiger damit umgehen, um möglichst viel aktive Alpha-Linolensäure zu erhalten.

Ihnen einen schönen Tag!

K. Paßiel

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Re: Backen mit Leinöl + Haltbarkeit
Oktober 16, 2010, 06:33:34

Hallo,
seit einiger Zeit beschäftigen mich nun die Theorien von Frau Dr. Budwig und hier insbesondere die Öl-Eiweis-Kost - und ähnlich wie "Sonnenblume" - stellen sich mir im Zusammenhang mit der Herstellung dieses OLEOLUX einige Fragen.  
Weshalb stellt man diese Paste überhaupt her, wenn ich Zwiebeln und Knoblauch in Kokosfett anbraten kann, kann ich doch dann auch gleich weiterkochen und am Ende - nach dem Abkühlen- das Leinöl zugeben?
Aha - Mittlerweile wurde mir klar, daß Kokosfett wohl eine Ausnahme bezüglich der Erhitzung darstellt, und daß das ganze eben als "gesunder" Brotaufstrich gedacht war.

Desweiteren würde mich interessieren, ob man Fisch und das darin enthaltene Fett anbraten darf - oder wenn schon nicht anbraten, sodann wenigstens dünsten darf - ohne die Regel "keine erhitzten Öle (tlw. Fette)"  zu verletzen?
Oder soll Fisch nur im rohen Zustand gegessen werden - so wie bei den Eskimos und in Japan üblich - was ja dann auch durchaus Sinn machen würde.

Mit besten Grüßen aus Berlin

GZ

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« Letzte Änderung: November 10, 2010, 05:52:48 von aquilex »
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